Thuja Plicata Martin

Thuja Plicata Martin

Die Thuja Plicata Martin oder auf Deutsch der Lebensbaum Martin ist eine der vielen Thujasorten, die heutzutage in Deutschland wachsen. Der Lebensbaum ist eine Konifere, die sich besonders gut als Heckenpflanze eignet.

Alle Thujasorten sind sehr pflegeleicht, winterhart und anspruchslos. Aus diesen Gründen ist der Lebensbaum bei vielen Gartenbesitzern auch so beliebt.

Lebensbaum als Heckenpflanze

Lebensbäume eigenen sich besonders gut dafür, als Hecke gepflanzt zu werden. Diese Koniferen behalten das ganze Jahr über, also auch im Winter, ihr grünes Kleid. Sie bieten daher auch in den kahlen Wintermonaten ausreichend Sicht- und Windschutz. Thujen wachsen zudem schnell, sind einfach zu schneiden und gegen verschiedene Krankheiten resistent.

Die Thuja Plicata Martin

Die Thuja Plicata Martin wird auch Riesenlebensbaum genannt. Sie trägt diesen Namen nicht für ungefähr! Sie kann sechs bis acht Meter hoch werden. Die glänzenden, weichen Nadeln der Thuja Plicata Martin sind hellgrün und duften angenehm, wenn man sie zerreibt. Wie die anderen Thujasorten ist der Riesenlebensbaum Martin winterhart und fühlt sich in so gut wie jeder Bodensorte wohl. Auch beim Standort ist er nicht sehr wählerisch und wächst sowohl im Schatten als auch in der Sonne. Das Einzige, das dem Lebensbaum nicht gut tut, ist Trockenheit.  

Schneiden und Blüte

Der Riesenlebensbaum Martin gilt als besonders pflegeleicht. Er wächst zwischen 20 und 40 cm pro Jahr. Im Prinzip reicht es, die Thuja einmal jährlich zu Beginn des Herbsts zu schneiden. Schneide Thujen nie bis auf den verholzten Teil der Zweige zurück, da dies den Lebensbaum beschädigt. Wenn du die Thuja bis auf das Holz zurückschneidest, wird dieser Teil nicht wieder nachwachsen! Die Konifere trägt übrigens keine Blüten, sondern kleine, runde Kegel mit Samen.

Geschichte des Lebensbaum Martin

Der Lebensbaum kommt eigentlich aus Nord-Amerika. Auch in Asien kommen Thujen ursprünglich vor, aber die Pflanzen in unseren Gärten sind nordamerikanischen Ursprungs. Die Ureinwohner Nordamerikas benutzen das Holz des Lebensbaums um Werkzeuge herzustellen. Auch stellten sie daraus ein Heilmittel gegen Skorbut her. Der französische Kapitän Jacques Cartier benutze diese Medizin, um seine Besatzung zu retten. Daher stammt der Name „Lebensbaum“. Die Thuja war eine der ersten amerikanischen Koniferen, die nach Europa gebracht wurde. Hier wurde der Lebensbaum innerhalb kurzer Zeit sehr populär und ist es bis heute geblieben.